Königlicher Reichtum

Jihlava, Jachymov und Kutna Hora sind drei Köngisstädte, wo Edelmetall abgebaut wurde. Während eines Besuchs dieser historischen Orte lernt man aber nicht nur den königlichen Reichtum aus längst vergangenen Zeiten kennen, sondern sehr viel mehr:
 

Kuttenberg auch Kutna Hora genannt

Silbererze wurde hier für die Produktion des Prager Groschens abgebaut. Ein Grund, warum Kuttenberg oder auch Kutna Hora genannt, einst das wirtschaftliche Zentrum des Staates war. Der Spitznamen „Silberne Schatzkammer des Königreichs Böhmen“ sorgte nicht nur für reichlich Selbstbewusstsein und Ambitionen, sondern auch fürs Geld der Kuttenberger Bürger. Die Stadt zählt zur UNESCO Kulturdenkmäler-Liste, in der es neben dem Silbermuseum noch den beeindruckenden gotischen Dom St. Barbara zu besichtigen gibt.
 

Willkommen in der Unterwelt

Iglau (Jihlava) war – wenn auch eher nur symbolisch - eine symbolische Schatzkammer Tschechiens. Der Abbau diverser Edelmetalle gehörte hier früher ebenso zum Alltag wie in Kutna Hora. Heute ist das zweitgrößte unterirdische Labyrinth Tschechiens einer der größten Sehenswürdigkeiten dieser Stadt. Mit mehr als 25 Kilometer langen Gängen, die sich unter dem historischen Zentrum der Stadt erstreckt, befindet sich diese Attraktion nur elf Meter unter der Erdoberfläche. Ein mystischer Schein, der bei absoluter Dunkelheit zu sehen ist, ist ebenso beeindruckend wie geheimnisvoll. Also, nichts wie hin!
 

Es gibt auch einen mystischen Schein bei absoluter Dunkelheit zu sehen.

Bier und Gespenster in Znaim

Während man sich also bei absoluter Dunkelheit in Iglaus Labyrinth so richtig gruselt, steht dem auch die Unterwelt von Znaim mit ihren endlos langen unterirdischen Gängen und Etagen was das „Fürchten“ betrifft um nichts nach.
In Tabor gibt es rund um den Zizka-Platz etliche Häuser, deren Keller untereinander verbunden sind.. Die historische Unterwelt von Pilsen lockt hingegen mit einem Rundgang und einem Gutschein für ein kleines Pilsner Urquell in einem ausgewählten Restaurant.
 

Science Center in Ostrava

Im 19. Jahrhundert wurden in Ostrava etliche Industriedenkmäler erbaut, die kurz vor der Aufnahme in die UNESCO Weltkulturerbe Liste stehen. Besonders hervorheben möchte ich hier das Science und Technology Center. Mit mehr als 100 Attraktionen und interaktiven Spielen ist es sowohl für kleine als auch große Wissenschaftsbegeisterte ein Treffpunkt. Erfindungen aus der Zeit der Entwicklung der Industrie, des technischen Fortschrittes in Tschechien und der Welt sind hier beheimatet.

Wer weitere Tips haben möchte bzw. eine Auflistung aller 12 Denkmäler sollte unbedingt unter stories.czechtourism.com vorbeischauen. Für alle Fotografiefans empfehle ich im Jänner auf die Wiener Ferien Messe vorbeizukommen. Dort stelle ich gemeinsam mit CzechTourism die Ausstellung BA’Rock vor...mit ein paar Vertretern dieser Liste.

Post von Chaluk